HCL Notes und HCL Domino (ein Kurzüberblick)
HCL Notes und HCL Domino bilden eine Groupware- und Datenbankplattform, die E-Mail, Kalender, Zusammenarbeit und eigene Anwendungen in einem System vereint. Aus Lotus Notes wurde über IBM im Juli 2019 ein Produkt von HCL Technologies, das seitdem zügig weiterentwickelt wird.
Notes und Domino: wer macht was
Notes bezeichnet den Client, Domino die Server-Dienste. Beide arbeiten mit denselben dokumentenorientierten Datenbanken. Was bei Microsoft auf mehrere Produkte wie Exchange, Outlook, SharePoint und Microsoft 365 verteilt ist, steckt hier in einer Plattform.
Die wichtigsten Funktionen
- Schnelle Entwicklung: Mit dem Domino Designer entstehen Anwendungen mit wenig Aufwand. Design und Daten verteilen sich per Replikation, das senkt Entwicklungs-, Wartungs- und Administrationskosten.
- Replikation: Clients und Server gleichen Datenbanken automatisch ab, übertragen werden nur geänderte Dokumente oder Felder. Anwendungen laufen auch offline.
- E-Mail und Protokolle: Die Datenbank ist eng mit E-Mail verbunden und unterstützt HTTP, HTTPS, POP3, IMAP und RSS.
- Identitäten: Eine integrierte Public Key Infrastructure ordnet jedem Benutzer Zertifikat und Schlüssel zu.
Der Domino-Server
Der Server liefert Notes-Dokumente an Clients und gleicht sie mit anderen Domino-Servern ab. Zu den Diensten gehören Notes- und SMTP-Mail-Router sowie ein HTTP-Server. Für andere Clients wie Outlook stehen POP3 und IMAP bereit.
Sicherheit auf mehreren Ebenen
Client und Server müssen sich gegenseitig gültige Zertifikate vorlegen, Benutzername und Passwort allein genügen nicht. Sensible Daten lassen sich verschlüsseln, auf Feldebene mit eigenem Schlüssel oder auf Datenbankebene mit dem öffentlichen Schlüssel des Benutzers. Diese Mechanismen sind bereits eingebaut, teure Zusatzprodukte brauchen Sie dafür nicht.
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